{"id":94,"date":"2008-08-05T21:12:11","date_gmt":"2008-08-05T20:12:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.martindreier.de\/?p=93"},"modified":"2008-08-05T21:12:11","modified_gmt":"2008-08-05T20:12:11","slug":"der-rest-vom-ersten-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=94","title":{"rendered":"Der Rest vom ersten Tag"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich also im Hotel ein wenig ausgeruht hatte, habe ich mich mal auf die Socken gemacht und die Altstadt Stockholms, in deren Mitte sich mein Hotel befindet, angesehen. Der Regen hatte nicht nachgelassen, ganz im Gegenteil, also wickelte ich mich in meine Regenjacke und trat aus dem Hotel. Wenige Schritte brachten mich bereits zum k\u00f6niglichen Schloss. Inzwischen war es schon kurz vor vier Uhr nachmittags, daher hatte ich nicht mehr allzu viel Zeit bis das Schloss um 17 Uhr schlie\u00dfen w\u00fcrde. Die Kombikarte, die ich erstanden hatte, war allerdings 30 Tage g\u00fcltig, daher konnte ich mir Teile auch noch am n\u00e4chsten Tag ansehen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch sah mir kurz das Museum Tre Kronor an, um noch um vier Uhr die letzte englische F\u00fchrung durch die antike Sammlung zu erwischen. Tre Kronor hie\u00df das Schloss, das sich bis 1697 an der selben Stelle befand, bis es einem Gro\u00dfbrand zum Opfer fiel und zu der jetzigen Version umgebaut wurde. Im Museum in den Kellergew\u00f6lben kann man noch die alten Fundamente sehen, sowie zahlreiche arch\u00e4ologische Artefakte, die dort entdeckt wurden.<\/p>\n<p>Als ich mich danach auf den Weg zum &#8222;Gustav III:s Antikmuseum&#8220; machen wollte wurde ich von einer der Palastwachen darauf hingewiesen, dass gleich eine &#8222;Zeremonie&#8220; stattfinden sollte. Neugierig wartete ich, was nun passieren w\u00fcrde. Die Zeremonie stellte sich als der Wachwechsel heraus, so dass ich mir diesen auch noch ansah.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend eilte ich noch zur antiken Sammlung. Gl\u00fccklicherweise war die F\u00fchrung noch nicht allzu weit fortgeschritten, so dass ich mich unauff\u00e4llig hinzugesellen konnte. Offensichtlich hatte Gustav III., genauso wie laut den Ausf\u00e4hrungen der Museumsf\u00fchrerin die meisten anderen Herrscher dieser Zeit, ein Faible f\u00fcr antike (=r\u00f6mische) Statuen. Gr\u00f6\u00dftenteils waren diese aber nicht im Originalzustand, sondern waren im 18. Jahrhundert recht freiz\u00fcgig ausgebessert, erweitert und kombiniert worden. Da konnte man schonmal einen M\u00e4nnerkopf auf einem Frauenk\u00f6rper sehen&#8230;<\/p>\n<p>Dann schlenderte ich noch etwas durch die Stra\u00dfen der Altstadt, die auch bei Regen durchaus ihren Reiz hat. Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel, um meine Regenjacke gegen eine andere Jacke auszutauschen, machte ich mich auf dem Weg zum Abendessen. Der Regen hatte zum Gl\u00fcck inzwischen aufgeh\u00f6rt, und auch morgen soll es nicht regnen *hoff*. Zu Abend a\u00df ich im &#8222;Claes p\u00e5 h\u00f6rnet&#8220;. Vom Ambiente her sehr gem\u00fctlich war allerdings der gegrillte Fisch sehr schnell abgek\u00fchlt. Dennoch schmeckte er sehr gut, und ich lie\u00df den Abend noch bei einer Cr\u00e8me Brul\u00e9e mit Rhababercreme (eine sehr leckere Kombination) und einer Tasse Kafee (mal sehen, ob ich heute Abend schlafen kann) ausklingen.<\/p>\n<p>Mal sehen, was der morgige Tag bringt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich also im Hotel ein wenig ausgeruht hatte, habe ich mich mal auf die Socken gemacht und die Altstadt Stockholms, in deren Mitte sich mein Hotel befindet, angesehen. 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