{"id":40,"date":"2007-02-05T20:22:40","date_gmt":"2007-02-05T19:22:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dreiersoftware.de\/?p=36"},"modified":"2007-02-05T20:22:40","modified_gmt":"2007-02-05T19:22:40","slug":"eltern-zu-besuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=40","title":{"rendered":"Eltern zu Besuch"},"content":{"rendered":"<p><em>_Freitag<\/em><\/p>\n<p>Meine Eltern wollten mich mal hier unten besuchen, und heute war es soweit. Also habe ich sie in Cannes am Bahnhof abgeholt (nein, sie sind nicht die ganze Strecke mit dem Zug gefahren, sondern nur von Marseille nach Cannes. Bis Marseille sind sie geflogen. Irgendwie ironisch, dass das l\u00c3\u00a4ngste Teilst\u00c3\u00bcck der Reise gleichzeitig das schnellste war&#8230;).<\/p>\n<p>Nachdem sie dann ihr Zimmer bezogen hatten sind wir nach Antibes gefahren. Dort haben wir im &#8222;Hauberge Provence&#8220; zu Abend gegessen, einem sehr guten, aber ziemlich teurem Restaurant. Gut, dass meine Eltern bezahlt haben ;). Anschlie\u00c3\u0178end haben wir dann noch ein wenig den Hafen angeschaut.<\/p>\n<p><!--more--> <em>_Samstag<\/em><\/p>\n<p>Heutesind wir mal in die Berge gefahren, genauer gesagt nach Gourdon. Das wurde mir von Arbeitskollegen empfohlen, und es hat sich wirklich gelohnt. Als wir das \u00c3\u2013rtchen endlich gefunden hatten, wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.<\/p>\n<p>Gourdon, eine alte Festung, liegt auf einem (ziemlich gro\u00c3\u0178en) Felsvorsprung, es geht also in drei Richtungen steil nach unten. Und zwar ziemlich weit nach unten. W\u00c3\u00a4re es nicht so diesig gewesen, h\u00c3\u00a4tte man von hier oben bis zum Meer schauen k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<p>Nachdem wir unser Mittagessen inklusiver dieser tollen Aussicht und etwa zwei Dutzend Gleitschirmfliegern genossen hatten, sind wir dann noch etwas weiter in die Berge gefahren. Ich sch\u00c3\u00a4tze, wir sind auf \u00c3\u00bcber 1000 m H\u00c3\u00b6he gewesen.<\/p>\n<p>Am Abend haben wir dann noch ein wenig Nizza besichtigt. Von oben auf dem Schlossberg sieht man erstmal, wie gro\u00c3\u0178 diese Stadt eigentlich ist. Au\u00c3\u0178erdem habe ich mir meinen langgehegten Wunsch erf\u00c3\u00bcllt und mir zu meinem Mantel endlich auch einen Hut gekauft :D.<\/p>\n<p>Zum Abendessen haben wir uns in Nizza noch K\u00c3\u00a4se, Wein und Baguette gekauft und so ein richtig <strike>stereo<\/strike>typisches franz\u00c3\u00b6sisches Abendessen veranstaltet (ich esse \u00c3\u00bcbrigens seitdem K\u00c3\u00a4sebrote, und ich habe immer noch welchen \u00c3\u00bcbrig&#8230;).<\/p>\n<p><em>_Sonntag<\/em><\/p>\n<p>Da alle Z\u00c3\u00bcge zu sp\u00c3\u00a4t fuhren, habe ich meine Eltern heute zur\u00c3\u00bcck nach Marseille zum Flughafen gefahren. Nachdem ich sie sicher abgeliefert hatte dachte ich mir &#8222;Jetzt bin ich schonmal hier, da schaue ich mir gleich die Stadt an&#8220; (und da ich das <em>eigentlich<\/em> schon am Abend vorher gedacht hatte, hatte ich sogar meinen Reisef\u00c3\u00bchrer dabei.<\/p>\n<p>Um euch langes Lesen zu erspare hier meine Eindr\u00c3\u00bccke in einem Satz: Marseille ist eine h\u00c3\u00a4sslich Stadt (hoffentlich liest das niemand, der aus Marseille kommt&#8230;). Man sieht, dass der Hauptarbeitgeber lange Zeit der Hafen war, es ist so eine typische Arbeiterstadt. Der einzige Lichtblick war die Kathedrale &#8222;Notre Dame de la Garde&#8220;, die hoch \u00c3\u00bcber dem Hafen thront.<\/p>\n<p>Nachdem ich dann feststellen musste, dass das n\u00c3\u00a4chste Schiff zur \u00c3\u017dle d&#8217;If, einer Festungsinsel vor dem Hafen, bekannt aus &#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220;, erst zwei Stunden sp\u00c3\u00a4ter fuhr, habe ich mich dann lieber wieder auf den Heimweg gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>_Freitag Meine Eltern wollten mich mal hier unten besuchen, und heute war es soweit. Also habe ich sie in Cannes am Bahnhof abgeholt (nein, sie sind nicht die ganze Strecke mit dem Zug gefahren, sondern nur von Marseille nach Cannes. Bis Marseille sind sie geflogen. 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