{"id":135,"date":"2014-08-27T20:25:02","date_gmt":"2014-08-27T19:25:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.martindreier.de\/?p=135"},"modified":"2014-08-27T20:25:02","modified_gmt":"2014-08-27T19:25:02","slug":"roscoff-laber-wrach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=135","title":{"rendered":"Roscoff &#8211; L&#8217;Aber Wrac&#8217;h"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem schmellen Fr\u00fcst\u00fcck brechen wir also fr\u00fch auf, um Rasmus noch ein Schnippchen zu schlagen und dem schlechten Wetter zuvor zu kommen. Zun\u00e4chst scheint das auch zu gelingen, Wind mit 3-4 Beaufort und flaches Wasser versprechen einen guten Segeltag. Dank mitschiebender Tide laufen wir mit 8-9 Knoten in Richtung unsers Ziels.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDoch nat\u00fcrlich bleibt es nicht so. Der Wind legt zu auf 5-6, in B\u00f6en auch mal 7. Die zun\u00e4chst gesetzte G4 tauschen wir gegen die Sturmfock, das Reff im Gro\u00df hatten wir bereits im Hafen eingebunden. Auch die Welle baut sich schnell auf und kommt auf 2-3 Meter, gelegentlich auch etwas mehr. Zudem setzt Dauerregen ein, der bei den kr\u00e4ftigen Wind sehr unangenehm ist. Es ist, als w\u00fcrde das Wetter nochmal alles zeigen, wa es drauf hat.<\/p>\n<p>Der Vorteil diese Wetters ist, dass wir schon fr\u00fch unseren Zielhafen erreichen. Als wir gerade Segel bergen haut uns Rasmus noch ein paar 8er B\u00f6en mit \u00fcber 35 Knoten um die Ohren. Wir binden das Gro\u00df nur fest und sehen zu, dass wir in den Hafen kommen.<\/p>\n<p>Kaum haben wir die Windabdeckung der Hafenmole erreicht, als auch schon der Regen aufh\u00f6rt, der Wind ein wenig nachl\u00e4sst und sich die Sonne wieder zeigt. Typisch&#8230; Wir machen in Aber Wrac&#8217;h (fragt mich nicht, wie man das ausspricht) fest und richten uns auf einen Hafentag ein. Das Wetter soll am n\u00e4chsten Tag schlecht bleiben, also ist mal wieder ausschlafen angesagt.<\/p>\n<p>Da unser Fr\u00fcst\u00fcck doch recht karg ausfiel g\u00f6nnen wir uns eine sch\u00f6ne Vesper an Bord, bevor wir die hei\u00dfen Duschen im Hafengeb\u00e4ude testen. Abends kehren wir noch in einem kleinen, aber feinen Restaurant im Hafen ein, wo wir wunderbar Essen, bevor wir uns aufs Boot zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Tag beginnen wir wie geplant mit Ausschlafen und Fr\u00fchst\u00fccken. Im Hafen scheint es ruhig zu sein, doch ein Blick hinaus auf den Kanal zeigt Schaumkronen, so weit das Auge reicht. Wenn dann einmal eine B\u00f6 den Weg um die Hafenmauern findet pfeift es auch gewaltig durchs Rigg. Wir machen uns einen gem\u00fctlichen Tag und eine ausf\u00fchrliche Planung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<p>Wir wollen uns wieder einmal vorbeimogeln, bevor die kurze Atempause vorbei ist und der Wind wieder zulegt. Aber die Wettervorhersage am Abend macht kurzen Prozess mit dem Plan, wir w\u00fcrden bereits unterwegs B\u00f6en mit mindestens 7 Beaufort von vorne bekommen. Also gibt es einen weiteren Hafentag.<\/p>\n<p>Neben dem \u00fcblichen Faulenzen machen wir uns auch auf den Weg ins 1,5 km entfernte Dorf, um unsere Vorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. In einer R\u00f4tisserie, die extra f\u00fcr uns aufmacht, \u00fcberbr\u00fccken wir die Zeit, bis der Supermarkt \u00f6ffnet. Mit unseren neuen Vorr\u00e4ten machen wir uns wieder auf zur\u00fcck zum Boot, im G\u00e4nsemarsch mit den Plastikt\u00fcten bepackt durch den franz\u00f6sischen Nieselregen. Mistwetter!<\/p>\n<p>Abend gehen wir dann noch in eine gem\u00fctliche Cr\u00eaperie zum Abendessen. Nach einem letzten Glas Rotwein an Bord geht es dann in die Kojen. Morgen wollen wir es endlich bis nach Brest schaffen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem schmellen Fr\u00fcst\u00fcck brechen wir also fr\u00fch auf, um Rasmus noch ein Schnippchen zu schlagen und dem schlechten Wetter zuvor zu kommen. Zun\u00e4chst scheint das auch zu gelingen, Wind mit 3-4 Beaufort und flaches Wasser versprechen einen guten Segeltag. Dank mitschiebender Tide laufen wir mit 8-9 Knoten in Richtung unsers Ziels.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-biskaya"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}