{"id":116,"date":"2014-08-02T23:46:54","date_gmt":"2014-08-02T22:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.martindreier.de\/?p=116"},"modified":"2014-08-02T23:46:54","modified_gmt":"2014-08-02T22:46:54","slug":"warns-enkhuizen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=116","title":{"rendered":"Warns &#8211; Enkhuizen"},"content":{"rendered":"<p>Der Himmel \u00fcber Friesland weint \u00fcber unsere Abreise. Nach einem sonnigen Vormittag zieht noch eine Warmfront mit Gewitter \u00fcber uns hinweg. Wir nutzen die erzwungene Pause, um noch einen Abschiedstrunk in Form eines <del datetime=\"2014-08-03T22:39:15+00:00\">Glases<\/del> Bechers Rotwein zu uns zu nehmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Vor vier Jahren, am Pfingstwochenende 2010, hatten wir die ex-Container ans IJsselmeer gebracht, nachdem sie zuvor viele Jahre die Ostsee unsicher gemacht hatte. Doch nun haben wir alle St\u00e4dtchen erforscht, alle Pinten getestet, alle Inseln angesteuert. Und so soll nun die Reise weitergehen. Das endg\u00fcltige Ziel soll das Mittelmeer sein, dieses Jahr ist die erste Etappe bis Spanien dran. Die erste zwei Wochen bestreiten Andreas, Erich, Ivan, Volker, Doc Gerhard und meine Wenigkeit.<\/p>\n<p>Vorangegangen war eifrige Vorbereitung, um unsere Rennziege langfahrttauglich zu machen. Ein neuer K\u00fchlschrank, eine Ankervorrichtung und vieles mehr erg\u00e4nzen nun die Ausr\u00fcstung. Im Juni hatten wir uns beim DYC-Cup aus der hiesigen Regattaszene verabschiedet und jetzt geht es endlich los. Ich will auf diesen Seiten ein wenig \u00fcber die Reise berichten, zumindest die ersten vier Wochen und wie es die Internetversorgung in den H\u00e4fen zul\u00e4sst. Denn von den geplanten sechs Wochen Reisezeit bin ich nur so lange an Bord. So, jetzt aber genug der langen Erkl\u00e4rungen, zur\u00fcck zum Text.<\/p>\n<p>Den Vormittag \u00fcber hatten wir schon flei\u00dfig geschraubt. Anker, Vorschiffsmatratze, Elektronik, alles wird f\u00fcr die gro\u00dfe Fahrt vorbereitet. Auch ein Gro\u00dfeinkauf wurde gestartet, zum Gl\u00fcck hatte ich noch einen gr\u00f6\u00dferen Mietwagen bekommen, den wir auch schon mit Taschen, segeln und Material vollgepackt. Insbesondere die Koje im Vorschiff gibt sich luxuri\u00f6s. Nur schade, dass ich sie an einen schulterbesch\u00e4digten Mitsegler (Ivan) abgeben werde. Aber auch die anderen Kojen sind verbreitert, so dass man bequem schlafen kann. Alle au\u00dfer die oberen. Wo schlafe ich nochmal? Ach ja&#8230;<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zur \u00dcberfahrt. Nachdem die Front durch ist geht es endlich los. Volker und Ivan bringen den Mietwagen nach Amsterdam, um ihn dort zur\u00fcckzugeben und dann mit dem Zug in Enkhuizen zu uns zu sto\u00dfen. Allerdings ist es noch immer ungem\u00fctlich, und noch vor der Schleuse setzt holl\u00e4ndischer Landregen ein, der uns noch ein wenig begleiten sollte. Kaum hatten wir die Schleuse von Stavoren passiert, da verschwinden Andreas und Erich schon unter Deck, um zu &#8222;navigieren&#8220;. Auf halbem Wege ist das schlechte Wetter dann endlich vorbei. Die Wolken rei\u00dfen auf, die Sonne zeigt sich, und es wird noch ein sch\u00f6ner Segelabend.<\/p>\n<p>Unter dem Schein der Abendsonne laufen wir dann v\u00f6llig durchweicht in Enkuizen ein. Wir wollen direkt auf unseren First-Ship-Home-Platz direkt vor dem Hafengeb\u00e4ude. Doch wir sind ein paar Minuten zu fr\u00fch und der Hafenmeister erblickt uns noch, als er schon auf dem Heimweg ist. Sofort werden wir an einen anderen Platz im randvollen Hafen verwiesen, nicht ohne zu betonen, dass wir morgen auch ja bezahlen sollten. Wir fahren also ans andere Ende des Hafens, Doch dummerweise blockiert der Kl\u00fcverbaum unseres Stegnachbarn den uns zugewisenen Liegeplatz. Also brummen wir wieder zur\u00fcck und legen uns direkt neben die Tankstelle &#8211; der Hafenmeister ist ja schon zu Hause.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Abends besuchen wir noch die uns wohlbekannte Mastenbar am Hafen. \u00dcber den Winter hatten sie umgebaut, aber es war ihnen gelungen, die gem\u00fctliche Atmosph\u00e4re zu erhalten. Und die gute K\u00fcche sowieso. So beschlie\u00dfen wir den ersten Tag unseres T\u00f6rns.<\/p>\n<p><em>Die Kommentare hier im Blog sind deaktiviert, aber ihr k\u00f6nnt euch gerne auf der Facebook-Seite der ex-Container verewigen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Himmel \u00fcber Friesland weint \u00fcber unsere Abreise. Nach einem sonnigen Vormittag zieht noch eine Warmfront mit Gewitter \u00fcber uns hinweg. Wir nutzen die erzwungene Pause, um noch einen Abschiedstrunk in Form eines Glases Bechers Rotwein zu uns zu nehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-biskaya"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}