{"id":112,"date":"2009-07-12T23:26:11","date_gmt":"2009-07-12T22:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.martindreier.de\/?p=112"},"modified":"2009-07-12T23:26:11","modified_gmt":"2009-07-12T22:26:11","slug":"these-shoes-aint-made-for-walking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=112","title":{"rendered":"These shoes ain&#8217;t made for walking&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Das Fazit kann ich, zumindest bez\u00fcglich meiner Schuhe, nach diesem Wochenende ziehen. Nachdem ich gestern ja schon einen Teil der Stadt gesehen habe hat mir heute ein Kollege eine kurze Stadtf\u00fchrung mit dem Auto gegeben (nochmal vielen Dank, Olli). Einfach mal ein wenig durch die verschiedenen Stadtviertel fahren (vorbei an Dutzenden von Kirchen). Dabei sieht man deutlich die verschiedenen Gesichter Montr\u00e9als, von alten Villen \u00fcber Arbeiterh\u00e4user der Industriezeit und Appartmentblocks bis hin zu modernen Hochh\u00e4usern. Oft alles wild durchmischt.<\/p>\n<p>Nachdem ich wieder beim Hotel abgesetzt wurde habe ich mich dann auf zum <em>Parc Jean Drapeau<\/em> gemacht. Der befindet sich auf den Inseln <em>\u00cele St-Helene<\/em> und <em>\u00cele Notre-Dame<\/em> mitten St. Lorenz-Strom, auf denen die Weltausstellung\/Expo 1967 stattfand. Daf\u00fcr hat man die Inseln extra vergr\u00f6\u00dfert, mit dem Abraum der beim Bau der neuen U-Bahn-Linie dorthin anfiel. Heute ist der <em>Parc Jean-Drapeau<\/em> ein Naherholungsgebiet. Von der Expo sind, au\u00dfer den Inseln, nur ein paar Paviliions \u00fcbrig geblieben. Im Pavillion der USA, einer gigantischen Stahlger\u00fcstkugel, ist heute das Umweltschutzmuseum <em>Bioshp\u00e8re<\/em> untergebracht, im franz\u00f6sischen Pavillion das Kasino. Au\u00dferdem gibt es noch einen Vergn\u00fcgungspark und ein Schwimmbad, und im Becken der ehemaligen Ruderstrecke wird auch geschwommen (1976 fanden in Montr\u00e9al die olympischen Sommerspiele statt). So, genug Webung gemacht, schlie\u00dflich werde ich daf\u00fcr (leider) nicht bezahlt.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch bin also mit der Metro r\u00fcbergefahren. Um meine armen F\u00fc\u00dfe etwas zu schonen habe ich mir dann erstmal einen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Segway\">Segway<\/a> gemietet. Erstmal war ich ein wenig skeptisch, aber das Ger\u00e4t ist tats\u00e4chlich kinderleicht zu bedienen, ich hatte den Dreh schon nach ein paar Minuten raus. Und es macht verdammt viel Spa\u00df. Also bin ich damit 45 Minuten lang \u00fcber die Insel geflitzt (das kann man schon sagen, immerhin schafft das Gef\u00e4hrt bis zu 20 km\/h) und habe Fotos gemacht. Freundlicherweise musste ich sogar weniger bezahlen, da ich den letzten Segway bekommen habe, den mit dem Werbeplakat. Aber ich fand es war jeden Dollar wert.<\/p>\n<p>Danach bin ich dann noch \u00fcber die Insel spaziert. Das <em>Mus\u00e9e Stewart<\/em>, in einer alten franz\u00f6sischen Festung, war leider wegen renovierungsarbeiten geschlossen. Daf\u00fcr bin ich vor dem <em>Tour De L\u00e9vis<\/em> auf eine Dudelsack-Tanz-Auff\u00fchrung gesto\u00dfen. Nachdem die Musikanten wieder abgezogen waren habe ich mir dann noch den Turm zeiegn lassen, von dem aus man einen tollen \u00dcberblick \u00fcber Montr\u00e9al hat. Der Turm wurde \u00fcbrigens erst 1932 als Wasserturm gebaut, wurde aber als altes Gem\u00e4uer &#8222;getarnt&#8220; um zum Gesamteindruck der Insel zu passen. Auch der <em>Complexe Aquatique<\/em>, also das Schwimmbad, wurde in diesem Stil gehalten. Zumindest das Geb\u00e4ude, die Becken sind nat\u00fcrlich modern ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich habe ich dann noch die <em>Bioshp\u00e8re<\/em>. Das ist, wie gesagt, ein Natur- bzw. Biosp\u00e4renmuseum. Wenn man sein Metroticket vorzeigt gibt&#8217;s 25% rabatt auf den Eintrittspreis, da das ja \u00f6kologisch besser ist als mit dem Auto zu fahren. Ich fand die Ausstellungen recht interessant, im Gro\u00dfen und Ganzen ist es eher auf Kinder ausgelegt, die hier spielerisch mehr \u00fcber ihre Umwelt lernen k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend bin ich dann mit der F\u00e4hre wieder nach Montr\u00e9al \u00fcbergesetzt. Am Hafen habe ich dann noch eine weitere Zirkusvorstellung erwischt, diesmal zwei Jungs auf einem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleuderbrett\">Schleuderbrett<\/a>, das in einem Wasserbecken schwamm.<\/p>\n<p>Abends bin ich dann noch zum <em>Soir\u00e9e de Cl\u00f4ture<\/em>, dem Abschlussabend des Jazzfestivals. Der &#8222;Stargast&#8220; war <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ben_Harper\">Ben Harper<\/a>, offenbar ein bekannter Musiker, von dem ich aber noch nichts geh\u00f6rt habe. Seine Spezialit\u00e4t ist die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slide-Gitarre\">Slide-Gitarre<\/a>. Mit dieser Spielweise kann man der Gitarre wunderbares Gejammer entlocken, was mir allerdings nicht so gef\u00e4llt. Mit der Meinung war ich an dem Abend ziemlich alleine, der ganze Platz vor der B\u00fchne war vollgestopft. Als ich ca 30 Minuten vor Beginn ankam konnte ich noch einen Platz etwa 100 Meter von der B\u00fchne entfernt ergattern. Dank einer kleinen Erhebung hatte ich aber dennoch einen guten Blick auf die B\u00fchne. Alles in allem doch ein sch\u00f6nes Konzert. Allzu lange habe ich aber nicht ausgehalten, denn meine F\u00fc\u00dfe haben mich nachtr\u00e4glich daran erinnert, dass meine Schuhe f\u00fcr die viele Lauferei am Wochenende nicht wirklich geeignet sind. Also habe ich mich ins Hotel zur\u00fcckgezogen, damit ich auch wieder fit f\u00fcr den n\u00e4chsten Arbeitstag sein w\u00fcrde. Der Haken: Ich habe leider das Abschlussfeuerwerk verpasst. Mist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fazit kann ich, zumindest bez\u00fcglich meiner Schuhe, nach diesem Wochenende ziehen. Nachdem ich gestern ja schon einen Teil der Stadt gesehen habe hat mir heute ein Kollege eine kurze Stadtf\u00fchrung mit dem Auto gegeben (nochmal vielen Dank, Olli). Einfach mal ein wenig durch die verschiedenen Stadtviertel fahren (vorbei an Dutzenden von Kirchen). Dabei sieht\u2026 <span class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=112\">Weiterlesen &raquo;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-112","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kanada"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}