{"id":106,"date":"2009-07-07T23:28:21","date_gmt":"2009-07-07T22:28:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.martindreier.de\/?p=106"},"modified":"2009-07-07T23:28:21","modified_gmt":"2009-07-07T22:28:21","slug":"der-30-stunden-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=106","title":{"rendered":"Der 30-Stunden-Tag"},"content":{"rendered":"<p>Ja, 24 Stunden Normal-Tag + 6 Stunden Zeitverschiebung macht satte 30 Stunden f\u00fcr mich heute. Zum Gl\u00fcck musste ich nicht die ganze Zeit wachbleiben&#8230; Heute morgen um 5 Uhr MESZ ging&#8217;s los mit aufstehen, fr\u00fchst\u00fccken, die letzten Sachen packen und etwas zu sp\u00e4t zum Flughafenshuttle kommen. Das wird von einem externen Unternehmer gemacht und war, da ich ja alleine unterwegs bin, ein E-Klasse Mercedes. Auch nicht schlecht, muss ich sagen, aber auf die Dauer kein Auto f\u00fcr mich. Mercedes hat bei mir immer noch das &#8222;\u00dcber-50-Familienvater&#8220;-Image, und bis dahin ist es f\u00fcr mich noch ein weiter Weg.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAm Flughafen angekommen ging es dann an den Check-In (wozu gibt es eigentlich Self-Check-In-Automaten, wenn die beide (!) defekt sind?) und dann direkt weiter zum Flugzeug. Mein Timing war (ausnahmsweise mal) optimal, ich musste nur ein paar Minuten am Gate warten, bevor das Boarding anfing. Ich musste mal wieder feststellen, dass Menschen ein ausgepr\u00e4gtes selektives H\u00f6rverm\u00f6gen haben. Der Mitarbeiter sagt &#8222;Wir fangen jetzt an, bitte bleiben sie sitzen, wir werden dann nach Sitzreihen aufrufen&#8220; &#8211; und alle stehen auf. Und stehen dann im Weg rum, bis sie (hoffe ich jetzt mal) als letzte ins Flugzeug d\u00fcrfen. Naja, gl\u00fccklich an Bord hatte ich dann 7 Stunden und 19 Minuten Zeit zu vertreiben (die k\u00f6nnte auch mal lernen, wegzubleiben &#8211; vertriben habe ich sie ja oft genug), was immerhin 21 Minuten weniger als geplant waren.<\/p>\n<p>In Montr\u00e9al angekommen musste ich nur noch durch die <em>Immigration<\/em>. Scheinbar ist es au\u00dfergew\u00f6hnlich, dass jemand zwei Wochen zum Training bleibt. Jedenfalls durfte ich, nachdem ich dem Beamten alles erkl\u00e4rt hatte, nicht wie die meisten nach rechts zum Gep\u00e4ckempfang, sondern musste nach links zu einer weiteren <em>Immigration<\/em>. Dort habe ich dann alles nochmal erkl\u00e4rt, den kritischen Blicken der Einwanderungsbeamtin widerstanden und endlich meinen ersehnten Stempel in den Pass bekommen. Nur noch das Gep\u00e4ck holen, und schon war ich in Kanada angekommen.<\/p>\n<p>Mit dem Taxi ging es dann in die Stadt, damit ich erst mal meine Sachen im Hotel ablegen konnte. Schlie\u00dflich war es erst kurz vor halb zw\u00f6lf Ortszeit, da war der Tag noch lange nicht gelaufen. Praktischerweise gibt es f\u00fcr die Fahrt vom Flughafen in die Altstadt von Montr\u00e9al einen Festpreis ($38 CAD). Mein erster Eindruck von Montreal: grau. Vom (teilweise mal renovierungsbed\u00fcrftigen) Stra\u00dfenbelag \u00fcber die H\u00e4user bis hin zum Himmel. Gerade bei \u00e4lteren Bauten, von denen Montr\u00e9al noch einige zu bieten hat, scheint grau die Pflichtfarbe gewesen zu sein. Insgesamt ergibt das einen sehr tristen Eindruck.<\/p>\n<p>Im Hotel St. Paul angekommen habe ich dann mein Zimmer bezogen, den Laptop geschnappt und mich von einem Kollegen abholen lassen. Unsere Gesch\u00e4ftsstelle ist zwar nur ein paar Minuten Fu\u00dfweg vom hotel weg, ich wei\u00df aber noch nicht, in welche Richtung. Ich habe glatt vergessen, mir die Adresse aufzuschreiben (typisch!). Schlie\u00dflich bin ich doch noch angekommen, habe meinen Platz in beschlag genommen (der Kollege, der dort normalerweise sitzt, ist gerade in den Flitterwochen) und mich mit den Kollegen und der mitgebrachten Schokolade erstmal in die Kaffeecker verzogen. <\/p>\n<p>Abends war ich dann aber doch ziemlich fertig (21 Stunden sind&#8217;s geworden!). Also habe ich nicht mehr viel gemacht, nur noch in einer Bar um die Ecke ein verdammt z\u00e4hes Steaksandwich gegessen und mich dann erstmal ins Bett geworfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, 24 Stunden Normal-Tag + 6 Stunden Zeitverschiebung macht satte 30 Stunden f\u00fcr mich heute. Zum Gl\u00fcck musste ich nicht die ganze Zeit wachbleiben&#8230; Heute morgen um 5 Uhr MESZ ging&#8217;s los mit aufstehen, fr\u00fchst\u00fccken, die letzten Sachen packen und etwas zu sp\u00e4t zum Flughafenshuttle kommen. Das wird von einem externen Unternehmer gemacht und war,\u2026 <span class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/blog.dreier.cloud\/?p=106\">Weiterlesen &raquo;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kanada"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dreier.cloud\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}